Presse

Salzburger Nachrichten, Barbara Haimerl, 24. Juli 2020:

Quelle: SN: Salzburgerin auf der Festspielbühne: Ich bin die Dienerin der Puppen

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1000 Kraniche:

Süddeutsche Zeitung, Egbert Tholl, 4. August 2020:

“ … Es braucht auch gar nicht viel dafür, aber die Wirkung ist enorm. […] Es ist pädogogisch, naiv auf rührende Art. […] Doch herrscht auch große assoziative Freiheit. Um einen der Bombenbauer darzustellen, reicht ein schwarzer Hut; nie bildet die Musik Krieg nach, bleibt stets Idee davon. Shimada singt betörende, japanische Lieder, und immer wieder ist da die Verzweiflung Sadakos, die Läuferin war, eine Sportlerin, bis der Körper versagt und auch die Kraniche nicht helfen können. Der Abend ist ihr Requiem.“

Quelle: Süddeutsche Zeitung: Erinnern mit Musik

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Drehpunkt Kultur, Reinhard Kriechbaum, 4. August 2020: 

“ … Kolportagehaft wird vom Schicksal des Mädchens erzählt, mit Sinn für gedankliche Freiräume. Nicht nur, weil Puppenspiel sowieso die Fantasie anregt, braucht es keine Knalleffekte. Papier ist – nahe liegend – das Medium der Wahl. Katharina Halus und der Ausstatter Edouard Funck haben sich eine Papier-Sadako in Origami-Technik ausgedacht. Manchmal spielt nur der imaginäre Kopf, manchmal eine Figur als Ganzes. Wer sich aufs Puppenspiel versteht (und das tut die in Berlin ausgebildete Katharina Halus), weiß um die Magie des Mediums, die auf junges wie erwachsenes Publikum gleichermaßen strahlt. […] 1000 Kraniche ist ein sehr gelungenes Beispiel dafür, dass Kinder- und Jugendtheater dann am Besten ist, wenn es sich nicht anbiedert, sondern fordert …“

Quelle: Drehpunkt Kultur: Vor Leukozythen versagen die Kranich-Götter

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Salzburger Nachrichten, Clemens Panagl, 3. August 2020:

“ … Das Quartett auf der Bühne baut in sein Spiel die Hilflosigkeit und Erklärungsnot auch immer wieder mit ein. Vor allem aber gelingt es den Akteuren, auch Unsagbares greifbar zu machen: mit intensivem Spiel, subtil eingesetztem Humor, collagenartig arrangierten Erzählebenen und mit einer Musik, die viel Atmosphäre beisteuert … „

Quelle: SN: 1000 Kraniche – das Mädchen mit der Atombombenkrankheit